Stadt – Klang – Normalität
Auseinandersetzungen mit Klangräumen des Urbanen
Murray Schafer:
http://www.arch.ksu.edu/seamon/Schafer06.htm
Klang als Symbol von Macht
Klang als Analysetool für Sozialstrukturen
HiFi vs LoFi
Barry Truax
Pierre Schaefer
Luc Ferrari
Pascal Amphoux, Anthropologie der Geräuschwelt
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Dienstag, 7. Januar 2014
Samstag, 30. November 2013
Andreas Reckwitz - Die Erfindung der Kreativität
Be creative! In der Gegenwartsgesellschaft haben sich die
Anforderung und der Wunsch, kreativ zu sein und schöpferisch Neues
hervorzubringen, in ungewöhnlichem Maße verbreitet. Was ehemals
subkulturellen Künstlerzirkeln vorbehalten war, ist zu einem
allgemeingültigen kulturellen Modell, ja zu einem Imperativ geworden.
Andreas Reckwitz untersucht, wie im Laufe des 20. Jahrhunderts das Ideal
der Kreativität forciert worden ist: in der Kunst der Avantgarde und
Postmoderne, den creative industries und der
Innovationsökonomie, in der Psychologie der Kreativität und des
Selbstwachstums sowie in der medialen Darstellung des kreativen Stars
und der Stadtplanung der creative cities. Es zeigt sich, daß wir in Zeiten eines ebenso radikalen wie restriktiven Prozesses gesellschaftlicher Ästhetisierung leben.
Quelle: Suhrkamp
Wollen sollen
Quelle: Suhrkamp
Wollen sollen
Über die eindrucksvolle Studie von Andreas Reckwitz: "Die Erfindung der Kreativität"
http://www.zeit.de/2013/07/Andreas-Reckwitz-Die-Erfindung-der-Kreativitaet
Freitag, 29. November 2013
Wolfgang Welsch - Ästhetik und Anästhetik
Begriff von Ästhetik
- ästhetische Wahrnehmung, wahrnehmbar machen
- ästhetische Objekte
- ästhetische Erkenntnis
- Art und Weise der Erscheinung von Dingen (Präsentation, Gestaltung, "Gemachtheit")
- Umgebung, in welcher die Dinge erscheinen
Ästhetik --vs-- Anästhetik
Inszenierte Einkaufswelten, aufgedrehte Atmosphären --vs-- Eintönigkeit, Blindheit für deren Faktur
Inszenierung von Ereignissen --vs-- Coolness, anstelle von Involviertheit / kontemplativer Zuwendung
Bildwerdung von Wirklichkeit --vs-- sozial Anästhetisierung, Bildwelt verdeckt Zugang zur Wirklichkeit
Tele-Ontologie, instantane Erfüllbarkeit von Wünschen --vs-- Überfüllung, Sättigung
Sinne sind verlässliche Instrumente für Weltzugang --vs-- Sinne geben keinen Aufschluss über Welt
Wolfgang Welsch
http://www2.uni-jena.de/welsch/
Mein Weg in der Ästhetik
-> Alexander Gottlieb Baumgarten: Begründer der Ästhetik als philosophische Disziplin
- ästhetische Wahrnehmung, wahrnehmbar machen
- ästhetische Objekte
- ästhetische Erkenntnis
- Art und Weise der Erscheinung von Dingen (Präsentation, Gestaltung, "Gemachtheit")
- Umgebung, in welcher die Dinge erscheinen
Ästhetik --vs-- Anästhetik
Inszenierte Einkaufswelten, aufgedrehte Atmosphären --vs-- Eintönigkeit, Blindheit für deren Faktur
Inszenierung von Ereignissen --vs-- Coolness, anstelle von Involviertheit / kontemplativer Zuwendung
Bildwerdung von Wirklichkeit --vs-- sozial Anästhetisierung, Bildwelt verdeckt Zugang zur Wirklichkeit
Tele-Ontologie, instantane Erfüllbarkeit von Wünschen --vs-- Überfüllung, Sättigung
Sinne sind verlässliche Instrumente für Weltzugang --vs-- Sinne geben keinen Aufschluss über Welt
Wolfgang Welsch
http://www2.uni-jena.de/welsch/
Mein Weg in der Ästhetik
-> Alexander Gottlieb Baumgarten: Begründer der Ästhetik als philosophische Disziplin
Samstag, 16. November 2013
Kant - Die gezweckte Lust
"§ 9. Untersuchung der Frage: ob im Geschmacksurtheile das Gefühl der Lust vor der Beurtheilung des Gegenstandes, oder diese vor jener vorhergehe." Immanuel Kants Gesammelte Werke, Band V, Kritik der praktischen Vernunft, Kritik der Urteilskraft.
http://www.korpora.org/Kant/aa05/Inhalt5.html
Ästhetische Urteile sind immer abhängig vom Objekt/Gegenstand, somit nicht frei. Überall wo Naturgesetze wirken gibt's keine Freiheit, ausser dass mittels Intelligenz, mittels Verstand, vom Körper unabhängige Vorstellungen generiert werden können.
Geschmacksurteil durch Gemütszustand und durch allgemeine Mitteilbarkeit.
Der kategorische Imperativ gilt für alle vernünftigen Wesen, welche keine physischen Wesen sind.
Metaphysik.
apriori: Urteile sind ohne Empirie möglich.
Wir können uns Moral vorschreiben.
1. Verstand ist zuständig für Erkenntnisurteile, über Begriffe
-> was können wir wissen?
2. Vernunft ist zuständig für Moral/Sitten, Ideen, Freiheitsbegriff
-> was sollen wir tun, was treibt den Willen an?
3. Kritik der Urteilsfähigkeit.
-> was können wir hoffen?
gezweckt: "mit zwecken anheften, mit zwecken beschlagen"
Original Text: Google Books
Zur Musikästhetik in Kants "Kritik der Urteilskraft"
Giselher Schubert
Archiv für Musikwissenschaft32. Jahrg., H. 1. (1975), pp. 12-25
Published by: Franz Steiner Verlag
Article Stable URL: http://www.jstor.org/stable/930442
Zu Kants Musikästhetik
Carl DahlhausArchiv für Musikwissenschaft
10. Jahrg., H. 4. (1953), pp. 338-347
Published by: Franz Steiner Verlag
Article Stable URL: http://www.jstor.org/stable/929703
Die Musik in Hegels Ästhetik
Bernhard BilleterDie Musikforschung
26. Jahrg., H. 3 (Juli/September 1973), pp. 295-310
Published by: Bärenreiter
Article Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23230833
Bildquellen:
Kant: By unspecified [Public domain], via Wikimedia Commons
Coca Cola: Subway
Seminar "Zum Ästhetischen ausserhalb der Künste"
Seminarinhalt:
Das «Ästhetische» wird von der Philosophie oder den Kunstwissenschaften seit einigen Jahren (wieder) vermehrt in Bereichen ausserhalb der Künste in den Blick genommen. Einerseits wird danach gefragt, inwiefern ästhetische Dimensionen auch für ausserkünstlerische Praktiken und Gegenstandsbereiche konstitutiv seien; andererseits wird eine zunehmende Ästhetisierung der Lebenswelt, der Politik oder der Ökonomie beobachtet, deren Gefahren und Potenziale unterschiedlich eingeschätzt werden. Die spätmoderne Gesellschaft, so diagnostiziert der Soziologe Andreas Reckwitz (Die Erfindung der Kreativität, 2012), sei eine ästhetisierte, die Kreativität in ihr Zentrum stelle. Nicht die technische Innovation des Erfinders, sondern die ästhetische Kreation des Künstlers liefere dafür das soziale Modell (Reckwitz, S. 17).
Im Seminar beschäftigt uns die Frage, was solche Aufmerksamkeiten und Einschätzungen für die Arbeit (und das Selbstverständnis bzw. die Subjektivierung) von KünstlerInnen und GestalterInnen bedeuten könnte und welche Möglichkeiten damit eröffnet werden, sich in transdisziplinären Konstellationen ausserhalb der Künste zu positionieren. Grundlage dafür ist die Lektüre einschlägiger Texte, die in den aktuellen Diskurs der Ästhetik einführen. Sie sollen für die Definition von Problemfeldern und die Formulierung eigener Fragestellungen fruchtbar gemacht werden.
Das «Ästhetische» wird von der Philosophie oder den Kunstwissenschaften seit einigen Jahren (wieder) vermehrt in Bereichen ausserhalb der Künste in den Blick genommen. Einerseits wird danach gefragt, inwiefern ästhetische Dimensionen auch für ausserkünstlerische Praktiken und Gegenstandsbereiche konstitutiv seien; andererseits wird eine zunehmende Ästhetisierung der Lebenswelt, der Politik oder der Ökonomie beobachtet, deren Gefahren und Potenziale unterschiedlich eingeschätzt werden. Die spätmoderne Gesellschaft, so diagnostiziert der Soziologe Andreas Reckwitz (Die Erfindung der Kreativität, 2012), sei eine ästhetisierte, die Kreativität in ihr Zentrum stelle. Nicht die technische Innovation des Erfinders, sondern die ästhetische Kreation des Künstlers liefere dafür das soziale Modell (Reckwitz, S. 17).
Im Seminar beschäftigt uns die Frage, was solche Aufmerksamkeiten und Einschätzungen für die Arbeit (und das Selbstverständnis bzw. die Subjektivierung) von KünstlerInnen und GestalterInnen bedeuten könnte und welche Möglichkeiten damit eröffnet werden, sich in transdisziplinären Konstellationen ausserhalb der Künste zu positionieren. Grundlage dafür ist die Lektüre einschlägiger Texte, die in den aktuellen Diskurs der Ästhetik einführen. Sie sollen für die Definition von Problemfeldern und die Formulierung eigener Fragestellungen fruchtbar gemacht werden.
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