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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Franz Thalmair

Franz Thalmair, Kunstkritiker

Franz Thalmair (1976) studied in Salzburg, Paris, and Barcelona and holds a doctorate in Romance Philology/Linguistics from the University of Salzburg. As a curator, his main fields of interest cover all forms of post-conceptual art practices with a stringent formal agenda and the intersections of visual art and language, as well as the demands of our networked society. Franz Thalmair is the general manager and curator of the Association of Visual Artists Vienna Secession, and he is in charge of exhibitions and publications by artists such as Maria Bussmann (Long Beach – NY, 2010), Wade Guyton (Drawings For A Small Room, 2011), Attila Csörgő (Clockwork, 2011–2012), and Slavs and Tatars (Not Moscow Not Mecca, 2012). He contributes to art magazines such as springerin – Hefte für Gegenwartskunst and Kunstforum International, Artforum.com, Frieze d/e, Eikon, derStandard.at, Der Standard and Wiener Zeitung, as well as to numerous art books and exhibition catalogues. In 2006, he co-founded the curatorial and editorial collective CONT3XT.NET, which he co-directed until 2012 in collaboration with Sabine Hochrieser, Michael Kargl, and Birgit Rinagl. Since 2012, he has been visiting lecturer at the University of Art and Design Linz and at the University of Applied Arts Vienna.
Quelle: http://www.e-flux.com/announcements/franz-thalmair%C2%A0wins-international-curator-competition-2013/



cont3xt.net
Sabine Hochrieser, Michael Kargl, Birgit Ringal, Franz Thalmair
Netzkunst: Vermittlungs-, Ausstellungskonzepte, Translations, 2006-2012

The editors are not interested in defining internet art, but they do spend a lot of time on the mediation of the fact that (internet-based art) is art, translating it into exhibition strategies and projects, something they call translation work. This is at the core of their activity, trying to untangle the variability of internet-based art, and then fusing curatorship, theory and production. This activity is not just a two-way transformation of signs and meaning but a whole discourse on art and the internet, involving a deep aesthetic and symbolic understanding of the medium.


Vor dem Projekt ist nach dem Projekt ist
Ausstellung, Abteilung für alles Andere, Berlin

Die Ausstellung “Nach dem Projekt ist vor dem Projekt ist” selbst entspringt einem zirkulären Projektabschluss, dem ein potenzieller Neuanfang innewohnt. Nach sechs Jahren kollaborativer (editorischer, kuratorischer und künstlerischer) Praxis und nach dem kontinuierlichen – wenn auch nicht immer linearen – Prozess des Konzipierens, Planens, Kommunizierens und Zusammenfassens der Teilprojekte innerhalb einer gemeinsamen Idee, greift die Ausstellung auf das Archiv des Kollektivs CONT3XT.NET zurück. Gezeigt wird eine Auswahl an Kunstwerken, die zum erfolgreichen Verlauf des kollektiven Projekts beigetragen haben, indem sich die KünstlerInnen – während der unterschiedlichen Produktionsphasen – in das Gefüge des Kollektivs integriert und das jeweilige Ausstellungsthema auf einer übergeordneten Ebene mit den Mitteln der Kunst reflektiert haben.  Quelle: http://cont3xt.net/blog/?p=5619


Querverweise:
Boris Groys, Die Einsamkeit des Projekts
Das Jetzt ist die Nacht, Symposium Nürnberg 5./6.12.2013
Stefan Riebel, Institut für alles Mögliche



Maria Anwanders Arbeit “sold” (2011): Das Ende ist von Beginn an das eigentliche Ziel des Projekts. Was danach kommt, ist ein neues Projekt, dessen Prozess den Produzierenden solange bannt, wie er/sie an ihm arbeitet. Mit einer Serie von 15 Schildern, die neben dem Titel des Werks – “sold” – die Kurzbiografie der Künstlerin sowie Angaben zur materiellen Beschaffenheit des Kunstwerks enthalten, entzieht sich Maria Anwander dem finanziellen Scheitern, das jedem künstlerischen Projekt innewohnt. Indem sie die Arbeit mit einem aus dem Galeriewesen bekannten roten Punkt versieht und dadurch BetrachterInnen als verkauft vorführt, endet das Projekt bereits in der Konzeptionsphase: es gibt kein Ziel mehr, das je über die Produktion des Werks hinausführen würde. Ende des Projekts. Quelle: http://cont3xt.net/blog/?p=5619


Umberto Eco, Quasi dasselbe mit anderen Worten



Donnerstag, 28. November 2013

Brandon Farnsworth

Theorie: Konstruktion des Subjekts, objektive Darstellung, zeitgenössische Ästhetik in der Musik
Methode: künstlerische Forschung
Medium: Musik

Experimente üben, trainieren
Spielformate ausprobieren

The Five Pieces further develop the notion of "total chromaticism" that Schoenberg introduced in his Three Piano Pieces, Op. 11 (composed earlier that year) and were composed during a time of intense personal and artistic crisis for the composer, this being reflected in the tensions and, at times, extreme violence of the score, mirroring the expressionist movement of the time, in particular its preoccupation with the subconscious and burgeoning madness.
http://en.wikipedia.org/wiki/Five_Pieces_for_Orchestra







Stefan Camenzind

Stefan Camenzind, geboren 1977, lebt als freischaffender Regisseur und Schauspieler in Zürich.
http://www.stefancamenzind.ch

Themenkomplex: Entwicklungspsychologie, Kulturgeschichte, Medienanalyse,



Pirmin Meier, Der Fall Federer, Roman
Romanhaftes Erzählen mit juristischen, historischen Fakten

 Am 2. August 1902 wird der Priester und Publizist Heinrich Federer (1866 - 1928) auf der Stanserhornbahn in Nidwalden festgenommen. Es besteht Verdacht auf "widernatürliche Befriedigung des Gechlechtstriebes, begangen an einem zwölfjährigen Knaben". Der von Pirmin Meier aufbereitete "Fall Federer" ist ein feinfühlig erzählter historischer Report um Knabenliebe, Katholizismus und Urschweiz, haarsträubender als jede Erfindung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Federer




Tilman Jens, Freiwild
Der mediale Missbrauch des Missbrauchs

 Tilman Jens beschreibt in "Freiwild" den Sexskandal an der Odenwaldschule – und wie aus Aufklärung Hysterie wird.












"Jagten" (2012),

The Hunt (Danish: Jagten) is a 2012 Danish drama film directed by Thomas Vinterberg and starring Mads Mikkelsen. The story is set in a small Danish village around Christmas, and follows a man who becomes the target of mass hysteria after being wrongly accused of sexually assaulting a child.
http://www.imdb.com/title/tt2106476/










Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit 
Zweiter Band: Der Gebrauch der Lüste

»Im vorliegenden Band möchte ich einige allgemeine Züge hervorheben, die die Art und Weise charakterisieren, in der das sexuelle Verhalten vom klassischen griechischen Denken als Bereich moralischer Einschätzung und moralischer Optionen reflektiert worden ist. Ich gehe von dem seinerzeit gängigen Begriff des >Gebrauchs der Lüste< aus, um die Subjektivierungsweisen, auf die er sich bezieht, herauszuarbeiten. Indem ich jeweils von einer Praktik ausgehe, die in der griechischen Kultur ihre Existenz, ihren Status und ihre Regeln hatte (gesunde Lebensführung, Hauswesen, Liebeswerben), werde ich analysieren, wie das medizinische und philosophische Denken diesen > Gebrauch der Lüste< ausgearbeitet und einzelne Themen des Sittenstrenge formuliert hat, die auf vier großen Erfahrungsachsen wiederkehren sollten: Verhältnis zum Körper, Verhältnis zur Gattin, Verhältnis zu den Knaben und Verhältnis zur Wahrheit.«


Magnhild Fossum


Magnhild Fossum
Norwegian dancer, choreographer and video artist.
http://www.magnhildfossum.no










The Posthuman Manifesto


The production and appreciation of Art is a particularly Human faculty. It is often cited by the Humanists as the highest expression of Human thought and the thing which most distingushes us from machines. It would, therefore, be fair to admit that the Post_Human era cannnot begin in full until we have met this challenge from the Humanists. In order to develop a machine which can produce and appreciate Art we must first have a clearer understanding of what it is. http://www.robertpepperell.com/Posthum/art.htm





Transhumanism
Transhumanismus (zusammengesetzt aus lat. trans ‚jenseits, über, hinaus‘ und humanus ‚menschlich‘) ist eine philosophische Denkrichtung, die die Grenzen menschlicher Möglichkeiten durch den Einsatz technologischer Verfahren erweitern will. Die Interessen und Werte der Menschheit werden als "Verpflichtung zum Fortschritt" angesehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Transhumanismus







Energy Bank
http://www.energy-bank.org/

Energy Bank. User Manual (jp/eng) from Amanda Steggell on Vimeo.






Everybodys Toolbox
Everybodys is a data base and a library, a toolbox and a game creator, a publication house, a score container, a site for distribution and for long term investigatory discussions. It is a platform for the development of tools and content, for research and performance, for exchange and desire.
Everybodys is a collective effort to develop the discourses that exist within the performing arts and to create a platform where this information can be accessed by a wider audience than the practitioners it involves.
-> 10 statements (or How To)
http://www.everybodystoolbox.net/?q=node/126



Kein Leuchtturm, sondern ein Raum unter vielen


Kulturförderung




Die aktuelle Kulturförderung mag klar definierte Projekte, die zu «Leuchttürmen» erklärt werden können. Doch was geschieht mit selbstorganisierten Räumen, bei denen nicht von Anfang an klar ist, was sich wann daraus ergeben wird? 

Donnerstag, 21. November 2013

Selbstbildungsprozess

Saskia Holmkvist, 2005

The Stockholm based artist Saskia Holmkvist shows how repetition can influence an interview situation with her film Interview with Saskia Holmkvist (2005, 8:40 min.).
Film still, Saskia Holmkvist, Interview with Saskia Holmkvist (2005)


















"mental comma instead of the full-stop"

Diskurse der kuratorischen Praxis

Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen

3. Thematische Projektreihe, Shedhalle, Zürich 2007-2009
Konzept und Text: Sønke Gau und Katharina Schlieben
Kuratorische Assistenz: Iris Ströbel

Konzept 

Bild: www.it-agile.de - Experten für agile Softwareentwicklung



















Folke Köbberling und Martin Kaltwasser - BAUSTOFFZENTRUM
eine Sammlung Zürcher Ressourcen, gesichtet und gesichert von Folke Köbberling und Martin Kaltwasser, für einen innerstädtischen Satelliten der Shedhalle. (2007. www.shedhalle.ch)





 Saskia Holmkvist - Internship in Private
"An vielen Arbeitsstätten greift man heutzutage auf die Arbeitskraft gut ausgebildeter unbezahlter PraktikantInnen zurück. Wenn qualifiziertes Personal unentgeltlich arbeitet, hat das Auswirkungen auf die Balance der Rollenverteilung und es entsteht ein schlechtes Gewissen, das auf verschiedene Weise kompensiert wird. Der ZEIT-Artikel Generation Praktikum (2005), in dem Matthias Stolz von seinen eigenen Erfahrungen als Praktikant berichtete, gab den Anstoss zur Diskussion über die heutigen prekären Arbeitsbedingungen für PraktikantInnen mit Hochschulabschluss. In meinen Nachforschungen, die ihren Ausgang in der Diskussion der ‹Generation Praktikum› nahmen, interessiert mich, welche Auswirkungen diese Arbeitsbedingungen sowohl für PraktikantInnen als auch für Angestellte und ArbeitgeberInnen auf privater Ebene haben." (www.shedhalle.ch)


Andreja Kuluncic  - 1 SFR = 1 STIMME
Politische Kunstintervention (September 2007 - März 2008)
"Die Aktion möchte ein Instrument für illegalisierte Personen in der Schweiz zur Verfügung stellen, mit dem sie auf politischer und öffentlicher Ebene Sichtbarkeit erlangen können. Sans-Papiers werden aufgefor dert einen Franken an das Parlament für die Renovierung des Schweizer Bundeshaus, welches derzeit renoviert wird, über das Konto von S-PAZ (Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich) zu spenden. Das Parlament ist die öffentliche Stimme des Landes. Indem sie sich an dieses wenden, richten sie ihre Anliegen auch an die Schweizer Gesellschaft. Durch die Spende an die Gesellschaft übermitteln die Sans-Papiers die Nachricht, dass sie Verpflichtungen erfüllen möchten, aber auch an den Privilegien der Schweizer Gesellschaft, in der sie leben und arbeiten, teilhaben möchten."(www.shedhalle.ch)

Samstag, 16. November 2013

Seminar "I did it my way"


Inhalte
"Ein Projekt ist ein grossartiges Unternehmen, das zu breit angelegt ist, als dass aus ihm etwas werden könnte." Diese früheste bekannte Definition des Begriffs Projekt veröffentlichte Daniel Defoe, der Autor des "Robinson Crusoe" in seinem Buch "An Essay on Projects" (1697). Wie kommt es, dass wir trotz dieser überaus kritischen Einschätzung des Begriffs vor mehr als 300 Jahren immer noch unbeschwert und fröhlich unaufhörlich "Projekte machen", seien dies nun Ausstellungen, Kunstwerke, wirtschaftliche Unternehmungen oder Masterarbeiten? Das Seminar versucht, theoretische wie praktische Dimensionen der Projektarbeit sowohl kritisch reflektierend wie auch praktisch anwendungsorientiert zu präsentieren. Als Anwendungsbeispiele zur Frage nach der Entwicklung eigener Projekte stehen hierbei die Arbeitsvorhaben der Studierenden für ihr Masterstudium im Zentrum.