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Samstag, 16. November 2013

Kant - Die gezweckte Lust



"§ 9. Untersuchung der Frage: ob im Geschmacksurtheile das Gefühl der Lust vor der Beurtheilung des Gegenstandes, oder diese vor jener vorhergehe." Immanuel Kants Gesammelte Werke, Band V, Kritik der praktischen Vernunft, Kritik der Urteilskraft. 
http://www.korpora.org/Kant/aa05/Inhalt5.html



Ästhetische Urteile sind immer abhängig vom Objekt/Gegenstand, somit nicht frei. Überall wo Naturgesetze wirken gibt's keine Freiheit, ausser dass mittels Intelligenz, mittels Verstand, vom Körper unabhängige Vorstellungen generiert werden können.

Geschmacksurteil durch Gemütszustand und durch allgemeine Mitteilbarkeit.

Der kategorische Imperativ gilt für alle vernünftigen Wesen, welche keine physischen Wesen sind.
Metaphysik.

apriori: Urteile sind ohne Empirie möglich.

Wir können uns Moral vorschreiben.




1. Verstand ist zuständig für Erkenntnisurteile, über Begriffe
-> was können wir wissen?

2. Vernunft ist zuständig für Moral/Sitten, Ideen, Freiheitsbegriff
-> was sollen wir tun, was treibt den Willen an?

3. Kritik der Urteilsfähigkeit.
-> was können wir hoffen?





 gezweckt: "mit zwecken anheften, mit zwecken beschlagen"












Original Text: Google Books 









Zur Musikästhetik in Kants "Kritik der Urteilskraft"

Giselher Schubert
Archiv für Musikwissenschaft
32. Jahrg., H. 1. (1975), pp. 12-25
Published by: Franz Steiner Verlag
Article Stable URL: http://www.jstor.org/stable/930442


Zu Kants Musikästhetik

Carl DahlhausArchiv für Musikwissenschaft
10. Jahrg., H. 4. (1953), pp. 338-347
Published by: Franz Steiner Verlag
Article Stable URL: http://www.jstor.org/stable/929703


Die Musik in Hegels Ästhetik

Bernhard BilleterDie Musikforschung
26. Jahrg., H. 3 (Juli/September 1973), pp. 295-310
Published by: Bärenreiter
Article Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23230833





Bildquellen:
Kant: By unspecified [Public domain], via Wikimedia Commons
Coca Cola: Subway



Seminar "I did it my way"


Inhalte
"Ein Projekt ist ein grossartiges Unternehmen, das zu breit angelegt ist, als dass aus ihm etwas werden könnte." Diese früheste bekannte Definition des Begriffs Projekt veröffentlichte Daniel Defoe, der Autor des "Robinson Crusoe" in seinem Buch "An Essay on Projects" (1697). Wie kommt es, dass wir trotz dieser überaus kritischen Einschätzung des Begriffs vor mehr als 300 Jahren immer noch unbeschwert und fröhlich unaufhörlich "Projekte machen", seien dies nun Ausstellungen, Kunstwerke, wirtschaftliche Unternehmungen oder Masterarbeiten? Das Seminar versucht, theoretische wie praktische Dimensionen der Projektarbeit sowohl kritisch reflektierend wie auch praktisch anwendungsorientiert zu präsentieren. Als Anwendungsbeispiele zur Frage nach der Entwicklung eigener Projekte stehen hierbei die Arbeitsvorhaben der Studierenden für ihr Masterstudium im Zentrum.

Seminar "Proximate and Ultimate Causes of Cooperation"


Seminarinhalt:
Im Projektseminar arbeiten die Studierenden des MTR mit Doktorierenden des vom Nationalfonds geförderten ProDoc-Programms «Proximate and Ultimate Causes of Cooperation» zusammen. An diesem Programm sind Forschungsgruppen von fünf Schweizer Universitäten beteiligt, die das Kooperationsverhalten verschiedenster Lebewesen untersuchen. Der Titel des Programms dient auch uns als Richtschnur: Welche grundlegenden und naheliegenden Motive gibt es für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Kunst? Welche Anliegen betreffen möglicherweise beide Felder und wie lassen sich künstlerische Kompetenzen mit solchen der Naturwissenschaften für beide Seiten gewinnbringend zusammenführen?
Im Projektseminar werden Kooperationen zwischen KünstlerInnen/GestalterInnen und NaturwissenschaftlerInnen in kleinen Teams erprobt. Dabei geht es um das Entdecken und Entwerfen gemeinsamer Interessen und Projektideen, die nur im Dialog entwickelt werden können.

Seminar "Urbanism as a way of life"

Seminarinhalt:

City Lights, Taxi Driver, Night on Earth - zahllos sind die Beispiele der künstlerischen Beschreibung des Phänomens Stadt, sei dies nun im Medium des Films, der Bildenden Kunst, des Theaters oder der Literatur. Wie aber steht es um die theoretische Verortung derartiger Phänomene? In der Stadtforschung begegnen sich geografische, historische, architektonische, politische, wirtschaftliche und insbesondere soziale und kulturelle Fragestellungen. Im Seminar werden die Fragen nach der Rolle des Sozialen und des Kulturellen in Theorien zur Stadt untersucht. Anhand von ausgewählten Positionen zur Geschichte und Theorie der Stadt (Louis Wirth - dessen berühmter Aufsatztitel dem Seminar Pate stand -, Max Weber, Georg Simmel, Richard Sennett, Saskia Sassen, etc.) werden die kulturellen und sozialen Besonderheiten des Phänomens Stadt sowohl historisch als auch in Abgrenzung zu Gegenbegriffen wie Land, Peripherie, Agglomeration thematisiert und für eigene Fragestellungen fruchtbar gemacht.

Seminar "Zum Ästhetischen ausserhalb der Künste"

Seminarinhalt:
Das «Ästhetische» wird von der Philosophie oder den Kunstwissenschaften seit einigen Jahren (wieder) vermehrt in Bereichen ausserhalb der Künste in den Blick genommen. Einerseits wird danach gefragt, inwiefern ästhetische Dimensionen auch für ausserkünstlerische Praktiken und Gegenstandsbereiche konstitutiv seien; andererseits wird eine zunehmende Ästhetisierung der Lebenswelt, der Politik oder der Ökonomie beobachtet, deren Gefahren und Potenziale unterschiedlich eingeschätzt werden. Die spätmoderne Gesellschaft, so diagnostiziert der Soziologe Andreas Reckwitz (Die Erfindung der Kreativität, 2012), sei eine ästhetisierte, die Kreativität in ihr Zentrum stelle. Nicht die technische Innovation des Erfinders, sondern die ästhetische Kreation des Künstlers liefere dafür das soziale Modell (Reckwitz, S. 17).
Im Seminar beschäftigt uns die Frage, was solche Aufmerksamkeiten und Einschätzungen für die Arbeit (und das Selbstverständnis bzw. die Subjektivierung) von KünstlerInnen und GestalterInnen bedeuten könnte und welche Möglichkeiten damit eröffnet werden, sich in transdisziplinären Konstellationen ausserhalb der Künste zu positionieren. Grundlage dafür ist die Lektüre einschlägiger Texte, die in den aktuellen Diskurs der Ästhetik einführen. Sie sollen für die Definition von Problemfeldern und die Formulierung eigener Fragestellungen fruchtbar gemacht werden.